Der gigantische Fleischkonsum der mittlerweile auch die Schwellenländer erreicht hat bringt nicht nur Gesundheitsprobleme mit sich, sondern auch Umweltprobleme. Die Massentierhaltung ist nicht nur Ressourcenintensiv sondern produziert auch Treibhausgase wie Methan. Umso größer sind jetzt die Hoffnungen auf ein Ersatz-Fleisch, dass in der Retorte gezüchtet wird. In den USA experimentiert die Firma Impossible schon seit einigen Jahren mit Kunstfleisch.

Hatte man bislang versucht, mit allerlei Körnchen und Getreide eine Frikadelle für Vegetarier zu braten, geht jetzt der Trend in Richtung Zellenwachstum. Die neuen Fleischpflanzerl sollen dem Namen alle Ehre machen und aus echten tierischen Zellen bestehen – die aber eben nicht dem Schwein, sondern dem Labor entnommen werden. Waren die Kosten für den ersten Burger noch bei 30.000 Dollar, so sind sie jetzt schon für einen unteren vierstelligen Betrag zu haben – allerdings noch nicht offiziell , denn die Firma braucht noch einige Genehmigungen.

Dennoch scheint der Weg der Richtige zu sein, auch in Israel wird am Kunstfleisch geforscht, hier will man Geflügel-Fleisch züchten. Man wurde damit nicht nur unglaubliche Mengen an Wasser sparen, sondern auch an Futtermitteln. Und es brächte keine Massentierhaltung mehr. das könnte sogar Veganer dazu verleiten, einen Super-Meat-Burger mal zu probieren.